Zum Inhalt springen

ENTER drücken zum Suchen oder ESC zum Schließen

David Clarinval erlaubt Flexi-Jobs in allen Sektoren

09/12/2025
Kurz gefasst

Der Ministerrat weitet die Flexi-Jobs ab 2026 auf alle öffentlichen und privaten Sektoren aus. Das maximale Jahreseinkommen steigt von 12.000 auf 18.000 Euro, für mehr Flexibilität für Unternehmen und ein zusätzliches Einkommen für Arbeitnehmer.

Während der Sitzung des Ministerrats an diesem Freitag wurde beschlossen, dass Flexi-Jobs künftig in allen Sektoren möglich sein werden, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich. Diese Ausweitung entspricht einer starken Nachfrage sowohl seitens der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer. Nach dem neuen System für Überstunden und der Wiedereinführung der Probezeit stellt diese Reform einen weiteren wichtigen Schritt dar, um unseren Arbeitsmarkt flexibler zu gestalten, Arbeit besser zu belohnen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu stärken.

Seit ihrer Einführung im Jahr 2015 sind die Flexi-Jobs sehr erfolgreich. Im Jahr 2024 übten 229.423 Belgier einen Flexi-Job aus.

David Clarinval: „Flexi-Jobs werden endlich in allen Sektoren möglich. Damit kommen wir der Nachfrage von Arbeitgebern nach, die mehr Flexibilität wünschen, um Aktivitätsspitzen zu bewältigen, sowie von Arbeitnehmern, die mehr verdienen oder ihre Tätigkeiten diversifizieren möchten. Mit dieser Reform belohnen wir die Arbeit und den Einsatz derjenigen, die sich stärker engagieren möchten. Die Attraktivität des Systems bleibt erhalten. Es handelt sich um eine Win-win-Operation: Arbeitgeber können auf flexible und rentable Weise zusätzliches Personal einstellen, während Arbeitnehmer ein zusätzliches Einkommen erzielen können.“

Eine umfassende Ausweitung und ein erhaltenes attraktives System


Dank der Reform wird es möglich sein, Flexi-Jobs in allen Sektoren einzusetzen, unter Einhaltung der für geschützte Berufe geltenden Regeln. Das System behält seine Attraktivität: Der Arbeitgeberbeitrag bleibt bei 28 % und das maximale Jahreseinkommen wird auf 18.000 Euro angehoben (heute 12.000 Euro).

Die Sozialpartner behalten eine wichtige Rolle. Sie können Flexi-Jobs über einen Opt-out ausschließen oder regulieren und bei Bedarf zu einem Opt-in zurückkehren. Der Gesetzesvorentwurf eröffnet auch die Möglichkeit, das Volumen der Flexi-Jobs im Pflege- und Kinderbetreuungssektor auf einen Prozentsatz der Gesamtarbeit zu begrenzen.

Im öffentlichen Sektor wird es Sache der föderalen oder regionalen Minister beziehungsweise der zuständigen Verwaltungsbehörden sein, zu bestimmen, ob Flexi-Jobs vollständig, teilweise oder gar nicht zugelassen werden.

Tritt 2026 in Kraft


Das Inkrafttreten ist vor dem Sommer nächsten Jahres vorgesehen. Der Gesetzesvorentwurf durchläuft nun weiterhin das Gesetzgebungsverfahren.

Automatisch aus dem Französischen übersetzt. Original lesen