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Quand on travaille, cela doit se voir sur le compte en banque. Le Job Bonus, c’est jusqu’à 500 euros supplémentaires par an

Pierre-Yves Jeholet Ministre de l'Économie, de l'Industrie, du Numérique, de l'Emploi et de la Formation

Ein ernsthafter und verantwortungsvoller Haushalt mit Perspektiven für Wallonien

16/10/2026
Kurz gefasst

Als Gast bei QR le débat äußerte sich Pierre-Yves Jeholet zum wallonischen Haushalt. Ein ernsthafter und verantwortungsvoller Haushalt, der die notwendigen Einsparungen nicht scheut, der aber auch und vor allem weiterhin die Zukunft vorbereitet, die Kaufkraft verteidigt und Familien sowie Unternehmen unterstützt.

Natürlich müssen Einsparungen vorgenommen werden, um die wallonischen Finanzen zu sanieren. Und es kommt nicht infrage, heute alles und jedes zu versprechen und die Rechnung den kommenden Generationen zu überlassen. Man kann verantwortungsvoll mit öffentlichen Geldern umgehen und trotzdem weiter investieren, reformieren und die Wallonen unterstützen.

Job Bonus, Erbschaftssteuer, Energiekosten für Unternehmen… Ein kurzer Blick auf einige Maßnahmen dieses Haushalts mit konkreten Auswirkungen.

Bis zu 500 Euro mehr dank des Job Bonus

Arbeit muss sich mehr lohnen. Auch deshalb setzt sich Pierre-Yves Jeholet für die Einführung des Job Bonus in Wallonien ein.

Durch die Lebenshaltungskosten, die Energiekosten oder die Fahrtkosten sehen viele Arbeitnehmer einen Teil ihres Lohns in den täglichen Ausgaben verschwinden. Wallonien wird jährlich 205 Millionen Euro für den Job Bonus bereitstellen.

Arbeitnehmer mit Wohnsitz in Wallonien, die bis zu 5.000 Euro brutto im Monat verdienen, erhalten eine jährliche Prämie, die direkt von der Region ausgezahlt wird. Sie kann für die niedrigsten Einkommen bis zu 500 Euro pro Jahr betragen und sinkt schrittweise bis auf 50 Euro.

Es handelt sich nicht um einen neuen Gutschein für eine bestimmte Ausgabe. Es ist zusätzliches Geld, über das jeder frei verfügen kann.

„Wer arbeitet, muss das auf seinem Bankkonto sehen. Der Job Bonus bedeutet bis zu 500 Euro mehr pro Jahr. Jeder kann dieses Geld nach eigenem Ermessen verwenden. Das ist mehr Kaufkraft und eine ganz konkrete Art, Arbeit stärker aufzuwerten“, betont Pierre-Yves Jeholet.

Der Job Bonus ergänzt Job Plus, die andere Reform des Beschäftigungsministers. Mit Job Plus unterstützt Wallonien Arbeitgeber, die einstellen, sowie die Rückkehr zur Arbeit. Mit dem Job Bonus erhöht es direkt das Einkommen der Arbeitenden.

Eine neue Beschäftigung zu finden ist ein Schritt. Von seiner Arbeit besser leben zu können, ist ein anderer.

Mehr an seine Kinder weitergeben

Eine weitere Maßnahme, die zahlreiche Familien direkt betreffen wird, ist die Senkung der Erbschaftssteuer.

Ab dem 1. Januar 2028 sind die ersten 75.000 Euro, die in direkter Linie geerbt werden, steuerfrei. Ergebnis: 62 % der Erbschaften in direkter Linie werden befreit sein, gegenüber weniger als 25 % heute.

Auch die höchsten Sätze werden sinken. Kein Satz wird mehr über 50 % liegen, während sie heute bis zu 80 % betragen können.

Den Lohn eines Arbeitslebens leichter an seine Angehörigen weitergeben zu können, ist auch eine Frage der Gerechtigkeit. Die Senkung der Schenkungssteuer auf Immobilien, die ebenfalls für 2028 vorgesehen ist, erleichtert zudem die vorzeitige Vermögensübertragung, etwa um Kindern beim Kauf oder der Renovierung einer Wohnung zu helfen.

Die Energierechnung der Unternehmen senken

Auch für Unternehmen wiegt die Energie schwer. Und wenn die Preise höher sind als bei unseren Nachbarn, stehen ihre Wettbewerbsfähigkeit, ihre Investitionen und damit auch die Beschäftigung auf dem Spiel.

Wallonien wird über drei Jahre 180 Millionen Euro mobilisieren, um die indirekten CO2-Kosten auszugleichen, sowie weitere 90 Millionen Euro für eine neue Unterstützung im europäischen CISAF-Rahmen.

Ziel ist es, Unternehmen zu unterstützen, die mit den Strompreisen zu kämpfen haben, sie aber auch dabei zu begleiten, zu investieren, weniger Energie zu verbrauchen und ihre Tätigkeiten zu dekarbonisieren.

Ernsthaft sein, ohne den Fortschritt zu stoppen

„Dieser Haushalt bedeutet Einsparungen, ja. Dazu müssen wir stehen. Aber es sind auch Maßnahmen für die Arbeitenden, für Familien und für unsere Unternehmen. Wir wollen den Wallonen nicht vormachen, dass man ewig Geld ausgeben kann, das man nicht hat. Verantwortungsvoll zu sein bedeutet auch, weiterhin die Zukunft vorzubereiten.“, schließt Pierre-Yves Jeholet.

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