Schluss mit dem Handy in der Schule: Vorrang für das Lernen!
Das Handy in der Schule zu verbieten bedeutet, jedem Schüler die Chance zu geben, sich besser zu konzentrieren auf
seine Lernprozesse, Ablenkungen und Cybermobbing zu vermeiden, und die Freude
am Zusammensein in der Schule wiederzufinden.
Ziel:
- Mehr Konzentration auf das Lernen: eine Benachrichtigung kann die Aufmerksamkeit eines Schülers bis zu 20 Minuten ablenken
- Eine bessere Prävention von Cybermobbing und Online-Missbrauch
- Mehr soziale Interaktion, Spiel und Zusammenarbeit zwischen Schülern
- Eine Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens (weniger Bildschirmzeit, weniger Müdigkeit, besserer Schlaf)
- Mehr Gleichheit, ohne Unterschiede aufgrund von Handymodellen
1. Die erwarteten Vorteile
- Konzentration und Lernen: Eine Benachrichtigung kann die Aufmerksamkeit eines Schülers zum Beispiel fast 20 Minuten lang ablenken. Diese Ablenkung zu beseitigen bedeutet, jedem bessere Voraussetzungen für den Erfolg zu geben.
- Prävention von Cybermobbing: Smartphones erleichtern die Verbreitung verletzender Inhalte. Das Verbot verringert diese Risiken während des Schultags.
- Soziale Interaktion: Ohne Handy sprechen, spielen und arbeiten Schüler mehr miteinander, was das Schulklima verbessert.
- Gesundheit und Wohlbefinden: Die Begrenzung der Bildschirmzeit verringert Bewegungsmangel, Augenmüdigkeit und Schlafstörungen.
- Gleichheit: Nicht alle Schüler verfügen über Geräte der gleichen Kategorie.
2. Praktische Modalitäten
- Schüler dürfen ihr Handy behalten, aber es muss ausgeschaltet und weggepackt sein, vom Eintritt in die Schule bis zum Ende der schulischen oder außerschulischen Aktivitäten.
Vorgesehene Ausnahmen:
- Pädagogische Nutzung unter Aufsicht der Lehrkraft (Informationssuche, Bildungsanwendungen).
- Schüler mit einer Behinderung oder einem medizinischen Problem, das ein vernetztes Gerät erfordert.
Die konkreten Modalitäten (Anweisungen, Schließfächer, Sanktionen bei Nichtbeachtung des Verbots) bleiben in der Autonomie der Schulen und werden in ihre interne Schulordnung aufgenommen.
3. Antwort auf die Kritik
- „Man verteufelt die Technologie“ → Nein. Die Ministerin setzt sich für eine pädagogische und vernünftige Nutzung digitaler Mittel ein, lehnt jedoch ab, dass diese zu einer dauerhaften Ablenkungsquelle wird. Unsere Priorität ist der Kompetenzerwerb der Schüler.
- „Schüler können ihre Eltern nicht mehr erreichen“ → Sie können dies beim Verlassen der Schule tun. Im Notfall können Eltern jederzeit die Schulleitung oder den Empfang anrufen.
- „Warum nicht nur teilweise einschränken?“ → Weil die Schule ein Ort bleiben muss, der dem Lernen gewidmet ist, ohne Unterbrechung oder willkürliche Ausnahme.
- „Und im Ausland?“ → Zahlreiche Länder (Frankreich, Finnland, Italien, Niederlande, Brasilien) haben die gleiche Entscheidung getroffen. Auch Flandern hat uns gefolgt.
- „Das gab es schon in vielen Schulen“ → Das ist richtig, aber hier verallgemeinern wir es überall, bis zur Abschlussklasse, und sorgen dafür, dass es in allen Schulen gleich ist.
4. Zahlen und wichtige Referenzen
- 20 Minuten: die Zeit, die eine einfache Benachrichtigung einen Schüler von seinem Lernprozess ablenken kann.
- Die WHO und die UNESCO empfehlen ausdrücklich, Smartphones aus den Klassenzimmern zu verbannen, auch für Schüler über 15 Jahre.
- Immer mehr Länder treffen die gleiche Maßnahme: Finnland, Italien, Niederlande, Brasilien, Flandern, Frankreich.
5. Wichtige Kernbotschaften
- „Das Ziel ist nicht, dieses Werkzeug zu verteufeln, sondern seinen Gebrauch zu regulieren, um die Konzentration auf das Lernen zu bewahren.“
- „Eine Benachrichtigung kann die Aufmerksamkeit 20 Minuten lang ablenken: Das ist ein enormer Verlust für das Lernen.“
- „Die Schule muss ein Ort des Lernens und der sozialen Interaktion bleiben, nicht des endlosen Scrollens mit gesenktem Kopf über das Telefon.“
- „Unsere Priorität: die Grundkompetenzen für unsere Schüler, eine qualitativ hochwertige Schule.“