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Hitzewelle: Die Gesundheit von Schülern und Personal bleibt die Priorität

23/06/2026
Kurz gefasst

Die für die kommenden Tage angekündigten Hitzeperioden lösen berechtigte Sorgen bei Familien, Schülern und Personal aus. Bildungsministerin Valérie Glatigny erinnert daran, dass der Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens aller weiterhin oberste Priorität hat.

Niemand hat je von Schülern oder Lehrpersonal verlangt, den Unterricht unter Bedingungen fortzusetzen, die ihre Gesundheit gefährden würden. Es gibt klare Empfehlungen, die es den Schulen ermöglichen, ihre Organisation an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen.

Jede Einrichtung wird ermutigt, über einen Hitzeplan zu verfügen, und die Schulträger erhalten die nötige Autonomie, um an ihre besondere Lage angepasste Maßnahmen zu treffen. Als Arbeitgeber sind sie verpflichtet, die Bestimmungen der föderalen Gesetzgebung zum Arbeitswohl einzuhalten, insbesondere jene des Gesetzbuchs über das Wohlbefinden bei der Arbeit. Dabei sorgen sie dafür, dass die Arbeitsbedingungen den gesetzlichen Anforderungen an Sicherheit, Gesundheit und Schutz der Personalmitglieder entsprechen, insbesondere unter Berücksichtigung der Risiken im Zusammenhang mit außergewöhnlichen Umständen.

Die Warnstufen des Königlichen Meteorologischen Instituts (KMI) dienen als Entscheidungshilfe für die öffentlichen Verwaltungen bei der Beurteilung der Lage. Wenn die örtlichen Bedingungen eine sichere Betreuung von Schülern und Personal objektiv unmöglich machen, können die Schulträger eine teilweise oder vollständige Aussetzung des Unterrichts wegen höherer Gewalt oder eine Anpassung des Schultages beschließen. Diese Information muss jedoch den Eltern klar mitgeteilt werden, gemäß den Bestimmungen des Bildungsgesetzbuchs, und es muss eine Betreuung für Kinder organisiert werden, deren Eltern keine Aufsicht gewährleisten können.

Das Rundschreiben zur Kontinuität des Lernens bei außergewöhnlichen Umständen, das am 21. Mai an die Schulen verschickt wurde, sieht eine ganze Reihe konkreter Maßnahmen vor: permanenter Zugang zu Wasser, Nutzung der kühlsten Räume, Einschränkung körperlicher und außerschulischer Aktivitäten, Zusammenlegung von Schülergruppen, Anpassung des Tagesrhythmus oder Konzentration des Unterrichts auf den Vormittag, je nach Warnstufe des KMI.

„Ich verstehe und teile die Sorgen der Familien und Lehrpersonen angesichts der angekündigten Temperaturen. Wir wissen, dass insbesondere Kinder empfindlich auf hohe Temperaturen reagieren. Ihre Sicherheit und Gesundheit haben Vorrang. Der geschaffene Rahmen ermöglicht es den Schulen, sich anzupassen, wenn die örtlichen Bedingungen keine sichere Betreuung mehr gewährleisten. Die Schulträger verfügen über die notwendigen Mittel, um angemessene Entscheidungen zu treffen, unter anderem auf Grundlage der Empfehlungen des KMI, die übrigens auch in den Gebäuden der öffentlichen Verwaltungen gelten“, betont Ministerin Valérie Glatigny

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