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Die Aufwertung des Handwerks im Mittelpunkt der Gespräche des belgischen Vorsitzes

13/06/2024
Kurz gefasst

Im Rahmen des belgischen Vorsitzes des EU-Rates wurde eine Konferenz zum Thema Handwerk organisiert. In Belgien zählt das Label „Artisan“ bereits mehr als 2.000 Anerkennungen, und der Tag des Handwerkers kehrt am 17. November 2024 zurück. Erklärtes Ziel ist es, Know-how zu bewahren und eine lokale, nachhaltige Wirtschaft zu unterstützen.

Im Rahmen des belgischen Vorsitzes des Rates organisierte der Minister für Selbstständige David Clarinval eine Konferenz zum Thema Handwerk in Europa. Ziel ist es, die derzeitigen und zukünftigen Mittel zur Unterstützung dieses für unsere Wirtschaft wesentlichen Sektors zu bewerten.

Die Konferenz wurde vom föderalen Minister für Selbstständige und KMU eröffnet, der seine anhaltende Unterstützung für die belgischen Handwerker während der vergangenen Legislaturperiode hervorhob.

Diese Unterstützung zeigte sich unter anderem in der Stärkung des Handwerkslabels des FÖD Wirtschaft, ein wertvolles Instrument für die Anerkennung und Sichtbarkeit belgischer Handwerker. Dank diesem Label können Verbraucher, die Authentizität suchen, gelabelte Handwerker leichter identifizieren, unter anderem über die unter seinem Mandat entwickelte Webseite lesartisans.be. Heute zählt dieses freiwillig und kostenlos vergebene Label bereits mehr als 2.000 anerkannte Handwerker.

Dem Minister lag zudem daran, mit einer Werbekampagne den Tag des Handwerkers fortzuführen, bei dem zertifizierte Handwerker geehrt werden. Die nächste Ausgabe dieser Veranstaltung findet am 17. November statt.

Im Rahmen des belgischen EU-Vorsitzes wurde eine Studie über die besten Praktiken im Bereich des Handwerks innerhalb der Europäischen Union durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studie, die während der Konferenz vorgestellt wurden, sollen die aktuellen Überlegungen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene bereichern.

Die Gespräche wurden durch Beiträge namhafter Podiumsteilnehmer vertieft, darunter Professor Munck, Catherine Elie, Direktorin des Institut Supérieur des Métiers in Paris, Véronique Willems, Generalsekretärin von SME United, Raffaele Trapasso, Senior Economist bei der OECD, und Laura Miguel Baumann, Generalsekretärin des World Craft Council Europe.

Der Minister bekräftigte die Notwendigkeit, diese Arbeitnehmer weiterhin zu unterstützen: „Unsere Gesellschaften brauchen Handwerker nicht nur, um bestimmtes Know-how und Traditionen zu bewahren, sondern auch, um qualitativ hochwertige lokale Produkte und Dienstleistungen anzubieten und eine nachhaltige wirtschaftliche Dynamik zu unterstützen“.

 

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