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David Clarinval: „Ein Haushalt, der auf Einsparungen und einer Wachstumsstrategie beruht.“

02/10/2025
Kurz gefasst

Der Haushalt sieht Einsparungen von 16,6 Milliarden Euro bis 2029 durch Reformen und Wachstum vor, ohne die Kaufkraft anzutasten. Die Löhne steigen 2025-2026 um 5,5 %, +35€ beim Mindestlohn, Steuerreform von +150 bis 275€ pro Haushalt.

Als „das Schilfrohr dieser Regierung“ dargestellt (das sich biegt, aber nicht bricht), stand David Clarinval diese Woche vor dem Mikrofon von Bel RTL. Der Vizepremierminister und Minister für Beschäftigung, Wirtschaft und Landwirtschaft hatte die Gelegenheit, die Reformen der Regierung zu verteidigen und die großen Linien des Haushalts zu skizzieren.

„Wir müssen bis 2029 16,6 Milliarden Euro finden. Der Monitoring-Ausschuss stellt Abweichungen bei den Ausgaben fest. Belgien ist eines der Länder, die am meisten ausgeben, also müssen wir sparen.“

Eine gewaltige Herausforderung, die auf Reformen basiert, auf einer Wachstumsstrategie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und auf der Modernisierung des Arbeitsmarktes, ohne die Kaufkraft anzutasten.

In diesem Zusammenhang erinnerte der Minister daran, dass Belgien eines der wenigen Länder der Welt ist, das über eine automatische Lohnindexierung verfügt, ein Mechanismus, der die Kaufkraft der Arbeitnehmer schützt. „2025 und 2026 ist eine Lohnerhöhung von 5,5 % vorgesehen. Das entspricht fast der Summe all unserer Nachbarländer zusammen. Wir werden die niedrigsten Löhne erhöhen: 35 Euro beim Mindestlohn, wir ermöglichen die Erhöhung der Essensschecks und führen eine Steuerreform durch, die Alleinstehenden 150 Euro mehr pro Monat und Haushalten 275 Euro bringt. Lauter Maßnahmen, um die Kaufkraft der Arbeitnehmer drastisch zu erhöhen.“

Nachtzuschläge: Es ändert sich nichts


Der Auftritt von David Clarinval im Morgenstudio von BelRTL war auch eine Gelegenheit, einige Falschmeldungen, unter anderem zur Nachtarbeit, zu widerlegen. Und klarzustellen: „Die Nachtzuschläge, ob für Krankenschwestern, Zugführer oder alle anderen, die heute von Nachtzuschlägen profitieren, ändern sich für sie nicht. Man muss aufhören, den Eindruck zu erwecken, dass die Nachtzuschläge abgeschafft werden. Das ist falsch. Das Einzige, was sich ändert, ist, dass wir für große E-Commerce-Unternehmen, die heute noch nicht in Belgien vertreten sind, künftig die Möglichkeit kürzerer Nachtarbeitszeiten schaffen.“

Mit dieser auf die Wachstumsstrategie ausgerichteten Vision werden die Beratungen über den Haushalt fortgesetzt.

Vollständiges Interview


 

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