
Diese Woche geht es nach Ukkel, um Ihnen eine Gemeinderätin vorzustellen, die zugleich Regionalabgeordnete ist: Aurélie Czekalski.
Aurélie wird für die Brüsseler Region auf der von David Leisterh angeführten Liste kandidieren.
Aurélie, Sie sind seit 2018 Gemeinderatsmitglied in Ukkel. Wie erleben Sie diese Erfahrung ?
Als eine echte Bereicherung, und das alles im Team mit der MR-Fraktion! Die Ukkeler treffen, ihnen zuhören und auf ihre Anliegen eingehen ist eine wunderbare Erfahrung. Als Vorsitzende des Ukkeler Jugenddienstes bin ich stolz darauf, die Geocaching-App Totemus lanciert zu haben, mit der man Ukkel entdecken kann, aber auch Veranstaltungen wie den Zeichenwettbewerb zu Nikolaus, die Eiersuche und das Festival Uckel'Air dauerhaft etabliert zu haben. Bald wird auch ein Skatepark entstehen. Das ist die konkrete Umsetzung unseres Programms und entspricht einer echten Nachfrage.
Sie sind auch Mitglied des Polizeizonenrats, welche Rolle haben Sie ?
Zunächst möchte ich die ganze Arbeit unserer Polizeikräfte würdigen, ihre Präsenz und ihre Reaktionsfähigkeit. Ich habe mich für die Bekämpfung von Hausbesetzungen und Einbrüchen eingesetzt, die zusammen mit unserer Polizei verstärkt werden muss, unter anderem durch den Einsatz lokaler Präventionspartnerschaften (LPP). Aber auch bei Drogenfragen und Krisenmanagement-Übungen.
Welche Zuständigkeitsbereiche liegen Ihnen auf lokaler Ebene besonders am Herzen ?
Die Lebensqualität. Das ist der Grundpfeiler meines politischen Engagements. Ich setze alle Hebel ein, um die Interessen der Ukkeler zu verteidigen. Ich habe mich unter anderem für den Erhalt des Keyenbempt und die Pflege des Parks der Sauvagère eingesetzt. Zudem wird der Süden Brüssels von den regionalen Brüsseler Behörden oft vergessen. Ich habe mich wiederholt für die (auf sich warten lassende) Gestaltung des Heldenplatzes, die Winston-Churchill-Allee, die Sicherung des Kreisverkehrs an der Winston-Churchill-Allee, die Schaffung eines Tiefparkings am Vander-Elst-Platz sowie für die Verbesserung der Zugänglichkeit des Brüsseler Südens (schnelle Verbindung zwischen der Straßenbahn und der zukünftigen Metro an der Station Albert) und schließlich für die Öffnung des Bois de la Cambre eingesetzt.
Sie sind auch Abgeordnete im Brüsseler Regionalparlament. Was sind Ihre großen Kampfthemen?
Aus der Opposition heraus ist es mir gelungen, einen Text zur Begrünung öffentlicher Gebäude einstimmig verabschieden zu lassen. Eines meiner großen Anliegen ist die Barrierefreiheit in all ihren Formen für Menschen mit Behinderung: Webseiten, öffentliche Anwendungen, öffentliche Orte,… Und schließlich kämpfe ich für mehr Sauberkeit und eine bessere Abfallwirtschaft in Brüssel, aber auch dafür, dass jeder zu jeder Tageszeit, überall, ohne Angst spazieren gehen kann, denn Sicherheit ist die erste aller Freiheiten.
Zum Schluss die berühmte touristische Frage ! Wenn Sie uns raten würden, Ukkel zu besuchen, welche Sehenswürdigkeiten wären das ?
Ich nenne Ihnen drei. Zum einen das Van-Buuren-Museum, ein Meisterwerk des Art déco. Dann den Wolvendael-Park, wo Sie auf der Terrasse der Guinguette einen Kaffee trinken können. Und schließlich das Kulturzentrum von Ukkel und, nur einen Steinwurf entfernt, das Haus der Künste, wo bis zum 14. April die schöne Ausstellung „Courts“ zu sehen ist !