David Clarinval, Vizepremierminister und Minister für Beschäftigung, Wirtschaft und Landwirtschaft, hat in den letzten Tagen eine Reihe von Initiativen zur Reform der Beschäftigung ergriffen.
Angesichts der Herausforderungen des Arbeitsmarktes hat die Mouvement Réformateur die Priorität, eine wirksame und gerechte Beschäftigungspolitik aufzubauen. Dies bedeutet eine stärkere Aktivierung der Arbeitsuchenden, eine verstärkte Betreuung, aber auch eine echte Eigenverantwortung.
David Clarinval hat die regionalen Beschäftigungsminister und die Vertreter der LfA zusammengebracht. Denn der Erfolg einer Arbeitslosenreform setzt eine enge Zusammenarbeit zwischen allen Machtebenen voraus. Die Modernisierung der LfA steht dabei im Mittelpunkt.
In diesem Rahmen hat der Minister ihnen sein Reformvorhaben zur Arbeitslosigkeit vorgestellt, das darauf abzielt, die Arbeitslosenunterstützung zeitlich zu begrenzen. Dieser Kurswechsel markiert einen notwendigen Bruch mit einer Fürsorgelogik, die die Wiederaufnahme der Arbeit allzu oft entmutigt. Ziel ist es, die berufliche Eingliederung zu fördern und gleichzeitig ein solides Sicherheitsnetz für jene zu erhalten, die es wirklich benötigen.
Er hat auch die Partner der G10 getroffen, um die Gespräche über die Lohnmarge zu beginnen. Der Minister respektiert das gesetzlich vorgesehene Gleichgewicht und betont zugleich die Notwendigkeit von Fortschritten. Diese Gespräche zielen darauf ab, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und eine gerechte Entlohnung der Arbeit in einem Geist gemeinsamer Verantwortung zu vereinbaren.
Der Minister und die MR setzen sich weiterhin dafür ein, dass Arbeit sich immer mehr lohnt als Untätigkeit, und dass die Energie all jener freigesetzt wird, die vorankommen möchten.