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Notlage der Landwirtschaft: Die MR fordert schnelle Maßnahmen

06/02/2024
Kurz gefasst

In der Plenarsitzung der Kammer wies der föderale Abgeordnete, und Landwirt, Emmanuel Burton auf die stetig steigende Zahl an Vorschriften hin, die den Sektor belasten und zu unlauterem Wettbewerb mit anderen Regionen der Welt, aber auch innerhalb der EU, führen.

„Nicht die internationalen Abkommen sind das Problem, sondern die Nichteinhaltung der Spiegelklauseln, die eigentlich dieselben Normen hier wie dort vorschreiben sollen. Man darf auch nicht vergessen, dass Belgien ein Exportland ist, und es ist gut, dass wir weiterhin exportieren können, aber das darf nicht auf irgendeine Weise geschehen“, erklärt Emmanuel Burton.

Allein für Wallonien ist der Saldo der Handelsbilanz für Agrar- und Lebensmittelprodukte positiv und beläuft sich 2022 auf 507 Millionen Euro.

„Das Problem liegt auch im unlauteren Wettbewerb, der innerhalb der EU-Länder selbst besteht, von denen einige zwar denselben Richtlinien folgen wie wir, aber nicht die gleichen Umweltnormen anwenden. Das zeigt, dass die Normen, wie sie bei uns angewandt werden, überbewertet und überstrapaziert sind. Bestimmte Parteien, sogar innerhalb der Regierung, drängen dennoch darauf, diese Normen noch zu verschärfen. Zum Glück konnte Minister Clarinval die Steuer auf berufsmäßig genutzten Diesel blockieren, sonst wären das noch weniger Einnahmen für den Sektor gewesen.“

„Die Betriebe leiden heute darunter, dass die Landwirte 80 Stunden pro Woche arbeiten und manchmal weniger verdienen als Arbeitslose, das ist unzulässig. Ländliche, familiäre, rentable Landwirtschaft ist absolut nicht vereinbar mit dem Schrumpfungsprojekt der politischen Ökologie“, schließt Emmanuel Burton.

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