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Mathieu Bihet: „Man darf eine Abhängigkeit nicht durch eine andere ersetzen“

08/09/2025
Kurz gefasst

Mathieu Bihet setzt sich für die Verlängerung der Kernenergie und kleine modulare Reaktoren ein, um aus russischem Gas auszusteigen, ohne von amerikanischem Gas abhängig zu werden. Er sichert die Versorgung für den Winter 2025-2026 dank Doel 4, Tihange 3 und Flémalle und plädiert für eine kohlenstofffreie Energieautonomie, ohne die Bürger dafür bezahlen zu lassen.

Für Mathieu Bihet darf der Ausstieg aus russischem Gas nicht zu einer neuen Abhängigkeit führen, dieses Mal von amerikanischem Gas. Der Föderalminister für Energie spricht sich für die Verlängerung der bestehenden Kernreaktoren, Investitionen in innovative Technologien wie kleine modulare Reaktoren und eine Verringerung unserer Abhängigkeit von fossilen Energieträgern aus.

Für den kommenden Winter möchte er beruhigen: Dank des Wiederanfahrens von Doel 4 und Tihange 3 sowie des Gaskraftwerks Flémalle ist die Versorgungssicherheit gewährleistet. Der Minister betont die Zuverlässigkeit von Engie, bedauert jedoch die Verzögerungen anderer Erzeuger.

Auf internationaler Ebene bekräftigt er die Position Belgiens: aus russischem Gas ausstiegen, um den Krieg in der Ukraine nicht zu finanzieren. Doch dieser Übergang darf keine neue Abhängigkeit schaffen. Ziel ist der Aufbau einer kohlenstofffreien Energieautonomie, in Belgien und in Europa.

Schließlich betont Mathieu Bihet in Bezug auf Offshore-Windenergie und die Energieinsel die haushaltspolitische Verantwortung und die Beachtung der Gutachten der CREG: „Wir können die Bürger nicht für schlecht vorbereitete Projekte bezahlen lassen.“

Für das vollständige Interview besuchen Sie La Libre Belgique

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