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Kampf gegen IBR: David Clarinval verlängert den Impfzeitraum

04/03/2025
Kurz gefasst

David Clarinval verlängert die Impfung gegen IBR bis zum 1. November 2025 statt bis zum 1. April, um die Bestände vor dem für 2027 angestrebten Status „frei“ zu schützen. Betriebe können unter Bedingungen erneut impfen oder Trägertiere länger halten, mit verstärkten Kontrollen, insbesondere beim Transport.

Am Mittwoch, dem 26. Februar, fand ein wichtiges Treffen zwischen dem Landwirtschaftsminister David Clarinval und der Agrofront statt, bei dem erstmals die FUGEA und die FJA gemeinsam mit der FWA, dem ABS und dem Boerenbond zusammenkamen. Dieses Treffen war ein wichtiger Schritt in der Abstimmung zwischen den Schlüsselakteuren des Sektors im Rahmen des Kampfes gegen die Infektiöse Bovine Rhinotracheitis (IBR). Diese Krankheit schadet unseren Beständen und der Wettbewerbsfähigkeit des Sektors erheblich und kann zudem erhebliche wirtschaftliche Verluste für unsere Viehzüchter verursachen.

Seit 2007 setzt sich Belgien aktiv für den Kampf gegen IBR ein, mit dem Ziel, bis 2027 den Status „frei von IBR“ für den gesamten Viehbestand zu erlangen. Landwirtschaftsminister David Clarinval bekräftigte, dass dieser Kampf unvermindert weitergeht und nun die letzte Etappe vor der Erlangung des Status „frei“ erreicht ist.

„Wir befinden uns in der letzten Etappe, um den Status „frei“ zu erlangen, und auch wenn der Weg mit Hindernissen gepflastert war, werden wir es schaffen. Dank des Engagements aller Akteure des Sektors haben wir die Mittel, um erfolgreich zu sein und unsere Bestände für die Zukunft zu schützen“, erklärte David Clarinval, Landwirtschaftsminister.

Angesichts der ungünstigen Entwicklung seit Jahresbeginn wurden mehrere Maßnahmen ergriffen, um den Anstieg der Ansteckungen rasch zu stoppen. Das Impfverbot, das ursprünglich am 1. April 2025 in Kraft treten sollte, wird auf den 1. November verschoben, mit einer Neubewertung davor, um unseren Tieren so einen besseren Schutz zu bieten. Betriebe mit dem Status „frei“ oder „im Übergang“ können bei Bedarf ebenfalls impfen, doch diese erneute Impfung führt zu einer Herabstufung ihres Status. Es muss sich um eine bewusste Entscheidung handeln, da der Status dieser Betriebe herabgesetzt wird.

Darüber hinaus erhalten Betriebe die Möglichkeit, Trägertiere länger zu halten als die derzeitige Ausmerzfrist von 90 Tagen, jedoch unter sehr strengen Bedingungen und nach Erhalt einer vom Minister gewährten Ausnahmegenehmigung (nach einer Risikoanalyse durch die FASNK und einer Stellungnahme des Rates des Sanitätsfonds). Diese Maßnahme soll den Viehzüchtern eine gewisse Flexibilität bieten und dabei die Gesundheitsrisiken begrenzen.

David Clarinval betonte zudem die Bedeutung des Engagements aller Glieder der Kette in diesem Kampf gegen IBR. Es werden verstärkte Kontrollen eingeführt, insbesondere beim Tiertransport, um die ordnungsgemäße Anwendung der geltenden Rechtsvorschriften zu gewährleisten.

Die Lage wird laufend überwacht und bewertet, um die Maßnahmen an die Entwicklung der Gesundheitssituation anzupassen. „Die Erlangung des Status „frei“ ist auf gutem Weg, und wir werden alles tun, um die Viehzüchter bis zum Ende dieser letzten Etappe zu begleiten“, schloss der Landwirtschaftsminister.

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