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Die Sportministerin reagiert auf die Enthüllungen über die „Treueprämien“, die an belgische Athleten ausgezahlt wurden

13/10/2025
Kurz gefasst

Die Sportministerin erklärt sich schockiert über die von Belgian Athletics an belgische Athleten ausgezahlten „Treueprämien“. Sie fordert die vorübergehende Aussetzung des Restbetrags des Zuschusses an die LBFA, solange die Verwendung der öffentlichen Gelder überprüft wird.

Die Sportministerin hat mit Bestürzung von dem gestern Abend in La Libre Belgique erschienenen Artikel mit dem Titel „Mondiaux de Tokyo: des primes controversées pour les athlètes belges qui ont signé le code de conduite“ Kenntnis genommen.

Im Anschluss daran hat die Ministerin heute die Vorsitzende der Ligue Belge Francophone d’Athlétisme (LBFA) in ihr Kabinett vorgeladen. Die LBFA ist nämlich der einzige von der Föderation Wallonie-Brüssel anerkannte und subventionierte Leichtathletikverband, während der flämische Verband in die Zuständigkeit der Flämischen Gemeinschaft fällt und Belgian Athletics die Dachstruktur beider Gemeinschaftsverbände ist.

Nach diesem Gespräch erklärte die Ministerin, sie sei schockiert über die in der Presse erwähnte Vorgehensweise, die einen gefährlichen Präzedenzfall schafft, beschlossen vom Verwaltungsrat von Belgian Athletics und bestätigt durch die Vorsitzende der LBFA. Diese neuen Enthüllungen verstärken eine wachsende Besorgnis über die Organisation der Weltmeisterschaften in Tokio und, allgemeiner, über die Funktionsweise des nationalen Verbands Belgian Athletics.

Die Ministerin wird die Allgemeine Verwaltung für Sport an diesem Dienstag ersuchen, die Auszahlung des Restbetrags des der LBFA gewährten Zuschusses auszusetzen, bis rigoros überprüft wurde, dass die öffentlichen Gelder keinesfalls zur Zahlung der im Artikel erwähnten „Treueprämien“ verwendet wurden.

Schließlich lädt die Ministerin den gesamten Verwaltungsrat von Belgian Athletics zu einer Gewissensprüfung über den Umgang mit den jüngsten Kontroversen ein, und allgemeiner über die Art der Führung und die Transparenz der Entscheidungen innerhalb des nationalen Verbands.

Der Schutz, der Respekt und die Ruhe unserer Athleten bleiben die absolute Priorität der Ministerin.

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