Landwirtschaftsminister David Clarinval schließt sich dem FÖD Öffentliche Gesundheit, der FASNK und Sciensano an, um die offiziellen Empfehlungen zur Impfung von Rindern und Schafen gegen die Blauzungenkrankheit und die epizootische Hämorrhagie für 2026 mitzuteilen.
| Die obligatorische Impfkampagne gegen die Blauzungenkrankheit Serotyp 3 und Serotyp 8 (BTV3, BTV8) sowie gegen die epizootische Hämorrhagie (EHD) neigt sich dem Ende zu und hat eine sehr hohe Durchimpfungsrate im gesamten belgischen Staatsgebiet ermöglicht.
Im Jahr 2026 steht es den Tierhaltern also frei, ihre Herde weiter zu impfen, wobei keine föderale Kostenbeteiligung für den Kauf der Impfstoffe oder die Durchführung der Impfungen vorgesehen ist. Die Lage in den Nachbarländern bleibt jedoch besorgniserregend, und wir empfehlen den Tierhaltern idealerweise, die begonnenen Bemühungen fortzusetzen und dabei die folgenden Empfehlungen in Prioritätenreihenfolge zu beachten:
Es wird zudem empfohlen, die notwendigen Impfstoffe für die Impfung der Herde so schnell wie möglich bei den Tierärzten zu bestellen: Die Pharmaunternehmen warten auf diese Bestellungen, um ihre Lieferplanung für Belgien festzulegen. |
Der Landwirtschaftsminister betont: „Die Impfung bleibt das einzige wirklich wirksame Mittel, um unsere Herden vor Krankheiten wie der Blauzungenkrankheit und EHD zu schützen. Um zu vermeiden, dass wir dieselben Schwierigkeiten wie unsere Nachbarländer im letzten Jahr erleben, empfehle ich den Tierhaltern nachdrücklich, ihre Impfbemühungen fortzusetzen, insbesondere bei den Jungtieren, und sich an ihre Tierärzte zu wenden.“