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Belgien im Zentrum des nuklearen Neustarts: Minister Mathieu Bihet zu Besuch in Wien

18/09/2025
Kurz gefasst

Mathieu Bihet vertrat Belgien auf der IAEA-Konferenz in Wien, um das EAGLES 300-Projekt für kleine modulare Reaktoren zu unterstützen, das gemeinsam mit Italien und Rumänien geführt wird. Er führte zahlreiche bilaterale Gespräche und unterstützte ein Protokoll über medizinische Anwendungen der Kernenergie, im Sinne von Energiesicherheit und Klimaneutralität.

In Wien, während der 69. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), vertrat der Minister für Energie, Mathieu Bihet, Belgien und nahm an mehreren Schlüsselmomenten teil, die die Rolle unseres Landes als führenden Akteur beim Neustart der zivilen Kernenergie bestätigen.

Unterzeichnung einer Absichtserklärung für das EAGLES 300-Projekt

Der Minister war bei der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen dem EAGLES-Konsortium und der IAEA anwesend. Getragen von Belgien, Italien und Rumänien, zielt das EAGLES 300-Projekt darauf ab, eine neue Generation kleiner, bleigekühlter modularer Reaktoren (SMR) zu entwickeln.

Diese innovativen Technologien zielen darauf ab, kohlenstoffarme, sichere und wettbewerbsfähige Energie zu erzeugen. Diese Initiative veranschaulicht den Willen Belgiens, sein einzigartiges Know-how zu nutzen und zum Aufbau einer nachhaltigen Energiezukunft in Europa beizutragen.

„Diese Unterzeichnung zeigt, wie wichtig die europäische Zusammenarbeit für den Aufbau unserer Energiezukunft ist. Ich bin stolz darauf, das SCK CEN zu unterstützen und unser Land im Zentrum dieser Zukunftsdynamik zu sehen“, erklärte Mathieu Bihet.

Strategische bilaterale Treffen

Während seiner Reise führte der Minister für Energie zahlreiche bilaterale Gespräche, die die zentrale Bedeutung der Kernenergie für die aktuellen großen globalen Herausforderungen bestätigen:

  • 🇯🇵 Minoru Kiuchi, japanischer Minister für Nuklearpolitik: Gespräche über den Neustart ihres Programms nach Fukushima, reich an Erkenntnissen für Belgien.

  • 🇺🇸 Chris Wright, U.S. Secretary of Energy, und 🇨🇦 Jeff Labonté, kanadischer Associate Deputy Minister für natürliche Ressourcen: Erfahrungsaustausch über Nukleartechnologien und SMR, der den Weg für eine verstärkte Zusammenarbeit ebnet.

  • 🇫🇷 Anne-Isabelle Etienvre, Generalverwalterin des CEA: Bestätigung der Umsetzung des Abkommens vom 23. Juli zwischen Belgien und Frankreich, Grundlage für eine strukturierte Zusammenarbeit in Forschung und Innovation.

  • 🇺🇦 Svitlana Grynchuk, ukrainische Ministerin für Energie: Gespräch über die Sicherheit der Energieinfrastruktur im Kriegskontext; Belgien bekräftigte seine ungebrochene Unterstützung.

Belgien, Motor der nuklearen Renaissance

Die Reise war zudem geprägt von der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen der Oncidium-Stiftung (belgische NGO) und der IAEA, mit dem Ziel, die Radiotherapie mittels radioaktiver Liganden bei der Krebsbehandlung zu fördern. Ein weiteres Beispiel für die Rolle Belgiens bei medizinischen Anwendungen der Kernenergie auf globaler Ebene.

Schließlich führte Minister Bihet ein erstes Gespräch mit Rafael Mariano Grossi, Generaldirektor der IAEA, um die neue belgische nukleare Ära vorzustellen: eine langfristige Vision, die Energiesicherheit, Innovation und Klimaneutralität miteinander verbindet.

Ein klarer Anspruch

Diese Fortschritte und neuen Partnerschaften bestätigen, dass Belgien nicht nur ein verlässlicher Partner ist, sondern auch ein Motor der nuklearen Renaissance in Europa und weltweit.

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