Arizona greift ein: verstärkte Kontrollen zur Bekämpfung der illegalen Migration
20/06/2025
Kurz gefasst
Die Föderalregierung verstärkt die gezielten Kontrollen (Autobahnen, Bahnhöfe, Züge, innereuropäische Schengen-Flüge) gegen illegale Migration. Die Zusammenarbeit zwischen Föderalpolizei, lokaler Polizei und Ausländeramt richtet sich auch gegen Sekundärmigration und die damit verbundene Kriminalität. Diese Maßnahmen sollen eine Verlagerung des Migrationsdrucks nach Belgien verhindern und die Sicherheit stärken.
Die Föderalregierung hat beschlossen, die gezielten Kontrollen auf belgischem Staatsgebiet auf Grundlage von Artikel 23 des Schengener Grenzkodex zu verstärken. Das teilten der Minister für Sicherheit und Inneres, Bernard Quintin (MR), und die Staatssekretärin für Asyl und Migration, Anneleen Van Bossuyt (N-VA), mit.
Diese Maßnahmen sollen wirksamer gegen illegale Migration und Sekundärmigration vorgehen, das heißt gegen Asylsuchende, die bereits in einem anderen europäischen Land Schutz genießen oder deren Antrag dort noch läuft. Dazu werden die Kontrollen an strategischen Orten innerhalb des Staatsgebiets verstärkt: Autobahnparkplätze, Buslinien, sensible Bahnstrecken wie die Linie zwischen Dünkirchen und De Panne, bestimmte Bahnhöfe (insbesondere Brüssel-Süd) sowie innereuropäische Schengen-Flüge aus Ländern mit starkem Migrationsdruck wie Griechenland oder Italien.
Diese Aktionen werden in enger Zusammenarbeit zwischen der Föderalpolizei, den lokalen Polizeidiensten und dem Ausländeramt durchgeführt, mit dem Ziel, irreguläre Aufenthalte und damit verbundene kriminelle Aktivitäten besser aufzudecken.
„Wir übernehmen unsere Verantwortung, indem wir strenge und gezielte Kontrollen an strategischen Knotenpunkten durchführen. So bekämpfen wir illegale Migrationsströme, verhindern eine Verlagerung des Migrationsdrucks nach Belgien und gehen wirksamer gegen Kriminalität vor, um die Sicherheit auf unserem Staatsgebiet zu erhöhen“, erklärte Minister Quintin.