Pierre-Yves Jeholet, wallonischer Minister für Beschäftigung, leitet eine große Reform der Einstellungsanreize ein, um Unternehmen wirksamer zu unterstützen und die Beschäftigungsquote in Wallonien dauerhaft zu erhöhen.
Konkret führt die Reform einen einheitlichen, einfachen und verständlichen Anreiz ein, der für alle Tätigkeitsbereiche zugänglich ist, mit einer Unterstützung von bis zu 1.200 Euro pro Monat für eine Höchstdauer von 24 Monaten.
Dank einer einzigen digitalen Plattform des Forem können Arbeitgeber ihre Anspruchsberechtigung prüfen und ihren Antrag mit wenigen Klicks einreichen.
Diese Reform, die am 1. Juli 2026 in Kraft tritt, ist vollständig in die umfassende Neugestaltung der Begleit- und Eingliederungspolitik für Arbeitsuchende eingebettet, die von der Wallonischen Regierung vorangetrieben wird.
„Alle Reformen, die wir durchführen, verfolgen ein klares Ziel: die Beschäftigungsquote in Wallonien dauerhaft zu erhöhen. Die Vereinfachung der Einstellungsanreize ist dafür ein wesentlicher Hebel“, betont Pierre-Yves Jeholet.
Ein Bruch mit einem komplexen und ineffizienten System
Die Reform beendet die unübersichtliche Landschaft der derzeitigen Beihilfen. Die bestehenden Maßnahmen (Impulsion, SESAM, Tremplin, SINE…) werden bis 2029 schrittweise abgeschafft, zugunsten eines einzigen Mechanismus, der sich an vier Grundsätzen orientiert: Effizienz, Kohärenz, Verantwortung der Arbeitgeber und kontinuierliche Bewertung.
Die Unterstützung konzentriert sich nun auf die arbeitsmarktfernsten Arbeitsuchenden, dort, wo der Anreiz eine echte Eingliederungswirkung hat, bei unverändertem Gesamtbudget.
Mit dieser Reform bekräftigt Pierre-Yves Jeholet eine klare Linie: vereinfachen, Verantwortung übertragen und dort handeln, wo die Auswirkungen auf die Beschäftigung real sind, damit niemand auf der Strecke bleibt.