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Verteidigungshaushalt: für die MR wird Cybersicherheit zentral

13/03/2025
Kurz gefasst

Die MR möchte die Erhöhung des Verteidigungshaushalts auf 2 % des BIP vorrangig für Cybersicherheit einsetzen, über das ESA-Zentrum in Redu und das Galaxia-Ökosystem. Sie erinnert daran, dass die belgischen Investitionen bei der ESA rund 3.500 Arbeitsplätze und eine Rendite von 4,35 € pro investiertem Euro erzeugen: ein strategischer Hebel gegen hybride Bedrohungen.

Die Föderalregierung beabsichtigt, die Verteidigungsausgaben noch in diesem Jahr auf 2 % des BIP anzuheben. Eine Erhöhung, die laut MR zu einer Stärkung der Cybersicherheit führen muss.

MR-Fraktionsvorsitzender in der Kammer Benoit Piedboeuf fordert die Regierung auf, im Rahmen der Erhöhung des Verteidigungshaushalts in Cybersicherheit zu investieren und diese zu fördern: „Es ist für unsere nationale, aber auch für unsere europäische Sicherheit unerlässlich, dass wir einen Teil der finanziellen Anstrengung auf die weitere Entwicklung unserer Cybersicherheit ausrichten, die größtenteils in Partnerschaft mit der ESA erfolgt.“

Das Cybersicherheitszentrum der ESA in Redu spielt nämlich eine wesentliche Rolle beim Schutz der Weltrauminfrastruktur. Von diesem Zentrum aus werden in den kommenden Monaten die Boden- und Flugaktivitäten der ESA 24 Stunden am Tag gewährleistet. Seine Präsenz in Belgien stellt eine einzigartige Chance dar, unsere Fähigkeiten im Bereich der Cyberverteidigung und des Schutzes kritischer Daten zu stärken. Dank dieser ESA-Präsenz entwickelt sich auch in Galaxia (Park von Idelux) ein europaweit führendes Ökosystem, das an der Cyber-Zukunft arbeitet, nämlich der Quantenkryptografie, die zum digitalen „Schutzschild“ Europas werden soll. Zudem sind diese Kompetenzen nicht „rein weltraumbezogen“, sondern im Gegenteil auf alle sensiblen wirtschaftlichen und sozialen Bereiche übertragbar (Sicherheit, Gesundheit, Finanzen, Luftfahrt usw.).

Mit einem aktuellen Beitrag von rund 293 Millionen Euro pro Jahr ist Belgien der sechstgrößte Beitragszahler der ESA. Jeder in die ESA investierte Euro erzeugt für unsere Industrie eine Rendite von 4,35 Euro (Belspo) und finanziert direkt mehr als 3.500 Arbeitsplätze im belgischen Raumfahrt- und Technologiesektor. Dieser Beitrag ist somit keine Ausgabe, sondern eine strategische und äußerst rentable Investition.

„Angesichts der geopolitischen Spannungen, die durch den Krieg in der Ukraine verschärft werden, und der daraus entstehenden Cyberbedrohungen müssen wir unsere Investition in die ESA aufrechterhalten oder sogar erhöhen. Ich freue mich festzustellen, dass Ministerin Matz eine Reihe von Programmen zwischen Raumfahrt und Verteidigung stärken möchte. Wir müssen unbedingt den Schwerpunkt auf eigene Investitionen in strategische Bereiche legen, die für unsere Sicherheit im weiteren Sinne wesentlich sind.“

„Die hybriden Angriffe, mit denen wir derzeit konfrontiert sind, sind leider erst der Anfang. Wir müssen uns auf ein digitales Abschreckungsarsenal verlassen können, das den Herausforderungen gerecht wird, und das erfordert eine bedeutende Weiterentwicklung unserer Verteidigungsfähigkeiten im Bereich der Cybersicherheit. Die föderalen Abgeordneten Denis Ducarme und Mathieu Michel, die im Verteidigungsausschuss sitzen, achten bereits darauf, dass dieses Thema ein Schlüsselelement der belgischen und europäischen Souveränität wird“, schließt Benoit Piedboeuf.

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