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SMR: Belgien beschleunigt seine Energie- und Industriestrategie

17/04/2026
Kurz gefasst

Belgien richtet eine Arbeitsgruppe zu kleinen modularen Reaktoren (SMR) ein, um seine Energie- und Industriestrategie aufzubauen. Ziel: konkrete Entscheidungen zu Technologie, Finanzierung und Netzintegration vorzubereiten.

Belgien geht einen weiteren Schritt in seiner Energiestrategie mit der Einführung einer Arbeitsgruppe, die sich den Small Modular Reactors (SMR) widmet. Diese Initiative, getragen von Energieminister Mathieu Bihet, fügt sich in den Rahmen des interföderalen Plans MAKE 2025-2030 ein und zielt darauf ab, die Energiesouveränität und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu stärken.

Der föderale Energieminister Mathieu Bihet hat diese Woche offiziell die Arbeitsgruppe zu Small Modular Reactors (SMR) ins Leben gerufen und damit einen wichtigen Schritt in der Umsetzung des interföderalen Plans MAKE 2025-2030 gesetzt.

Diese Gruppe vereint sämtliche Akteure des belgischen Energie- und Industriesektors rund um ein gemeinsames Ziel: zu bewerten, welche Rolle SMR im zukünftigen belgischen Energiemix und beim industriellen Wiederaufschwung des Landes spielen können.

Im aktuellen geopolitischen Kontext erscheint der Aufbau neuer lokaler Produktionskapazitäten als zentraler Hebel, um den Herausforderungen der Wettbewerbsfähigkeit, Souveränität und strategischen Autonomie zu begegnen.

Small Modular Reactors (SMR) stellen tatsächlich einen vielversprechenden technologischen Ansatz dar. Flexibler und besser an bestimmte industrielle Anwendungen angepasst, könnten sie den bestehenden Kernkraftwerkspark ergänzen und zur Dekarbonisierung der Wirtschaft beitragen.

Ein Bottom-up-Ansatz

Die Arbeiten der Gruppe werden sich insbesondere mit den technologischen Entscheidungen, dem Kapazitätsbedarf, der Netzintegration, den Genehmigungsverfahren, den Finanzierungsmodellen und den Fragen der gesellschaftlichen Akzeptanz befassen.

Der Ansatz soll pragmatisch und inklusiv sein, basierend auf einer „Bottom-up“-Logik, mit besonderem Augenmerk auf den industriellen Bedürfnissen und der Aufwertung des belgischen Know-hows.

Diese breit unterstützte Initiative fügt sich in eine Dynamik der Innovation und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Machtebenen ein und stärkt die Positionierung Belgiens bei den Kerntechnologien der neuen Generation in Europa.

Die Arbeiten und Empfehlungen der Gruppe werden in die künftigen strategischen Entscheidungen im Energiebereich einfließen.

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