Diesen Dienstag brachte die Medienministerin die 4te Arbeitsgruppe zur Reform der Landschaft der lokalen Medien zusammen. Diese verlief in einer konstruktiven Atmosphäre, in einem offenen und ehrlichen Dialog. Die Arbeitsgruppe wird in dieser Form Anfang Juli ein letztes Mal zusammentreten. Darüber hinaus finden im Laufe des Monats Juni zwei technische Arbeitsgruppen statt, eine für die Provinz Namur und eine für die Provinz Hennegau.
„Die heutige Sitzung war konstruktiv und insgesamt sehr positiv. Ich habe festgestellt, dass das Wort „Fusion“ für die Mehrheit der lokalen Medien kein Tabu mehr ist, und einige erklären sich sogar bereit, schnell voranzugehen, jedoch mit Begleitung. Wir werden also prüfen, wie wir diese Dynamiken am besten unterstützen können. Für manche scheint eine Frist von fünf Jahren zu lang. Es zeichnet sich zudem ein starker Wille ab, die Führung der Vereinigungen (ASBL) grundlegend zu überdenken. Ich habe schließlich daran erinnert, dass die Föderation Wallonie-Brüssel kein Medium schließt: Sie überarbeitet lediglich den Rahmen ihrer öffentlichen Finanzierung. Es liegt an jedem lokalen Medium, über sein Wirtschaftsmodell nachzudenken und, falls gewünscht, seine Finanzierungsquellen zu diversifizieren, um seinen Fortbestand zu sichern. Die Konzertierung geht weiter“, präzisiert Jacqueline Galant, Medienministerin.