Für Georges-Louis Bouchez ist es höchste Zeit, dass Proximus sich reformiert. Proximus verzeichnet derzeit einen der schlechtesten Börsenkurse unter den Telekomunternehmen in Europa. Für den Vorsitzenden der Mouvement Réformateur: „Es braucht einen bedeutenden Wandel bei Management, Verwaltungsrat und Aktionärsstruktur. Mit diesen Ergebnissen können wir nicht zufrieden sein.
Der Staat kann Mehrheitsaktionär bleiben, aber es muss sich etwas ändern. Wir müssen uns an einen privaten Partner binden, der sich damit auskennt, um eine echte Industriestrategie zu haben.
Proximus profitiert davon, dass der Staat der Aktionär ist, aber der Staat ist der schlechteste Aktionär der Welt. Vor allem in Belgien.
Wir haben in der belgischen Politik keine Kultur der Wirtschaft und der Industrie. Und das sage ich nicht einfach so. Es ist nicht nur eine Frage der Sozial- und Arbeitgeberbeiträge. Es braucht eine Vision für die Aktionärsstruktur. Wir bleiben dogmatisch.“
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