Eine von Ecolo in der Presse verbreitete Information sprach von einer spektakulären Kürzung des Budgets, das die neue wallonische Regierung für die Biodiversität vorsieht. Ministerin Anne-Catherine Dalcq widerspricht dem und erklärt, warum dies weiterhin eine Priorität bleibt.
Anne-Catherine Dalcq, wallonische Ministerin für Natur, bedauert die unwahre Kommunikation, die von Ecolo und ihrer ehemaligen Ministerin Céline Tellier verbreitet wurde. „Nein, das Biodiversitätsbudget wird nicht um 75 % gekürzt. Ganz im Gegenteil: Es wird zu 85 % in meinen Budgets erhalten bleiben“, erklärt die Ministerin.
Was die subventionierten Vereine betrifft, die sich über die in der Presse verbreiteten Ankündigungen Sorgen gemacht haben: Die für sie bestimmten Budgets wurden an Minister Yves Coppieters übertragen, da diese Vereine unter die Zuständigkeit „Umwelt“ fallen. Umwelt und Natur waren während der vorherigen Legislaturperiode zusammengelegte Zuständigkeiten. „Berücksichtigt man diese übertragenen Mittel, beläuft sich die Kürzung der Mittel für Biodiversität auf 15 % und nicht auf 75 %“, präzisiert Anne-Catherine Dalcq.
Weniger Budget bedeutet zudem nicht weniger Ambition oder weniger Projekte. Es bedeutet, Politik anders zu gestalten. Das ist die Entscheidung der Ministerin und ihrer Regierung, deren Ziel es ist, die öffentlichen Mittel effizient zu verwalten. Es geht also darum, konkrete und messbare Projekte vor Ort zu unterstützen, andere Hebel mit positiver Wirkung auf die Biodiversität zu aktivieren, ohne zusätzliche Kosten für die Region zu verursachen, administrative Vereinfachungsreformen durchzuführen und Projekte in Partnerschaft mit dem Privatsektor zu entwickeln oder private Initiativen zu unterstützen.
Zusammenfassend wird die wallonische Regierung nicht weniger für die Biodiversität tun, sondern anders vorgehen, effizienter und verantwortungsbewusster.