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Grünes Licht für die Energienorm von Minister Bihet

17/04/2026
Kurz gefasst

Das Föderalparlament verabschiedet die von der MR getragene Energienorm zur Unterstützung der belgischen Industrie. Fast eine Milliarde Euro über die Legislaturperiode werden die Energiekosten senken, insbesondere für energieintensive Unternehmen, um eine Deindustrialisierung zu vermeiden und Beschäftigung und Investitionen zu erhalten.

Ein lang erwarteter Fortschritt! Am Donnerstag hat das Föderalparlament den Gesetzentwurf zur Energienorm von Energieminister Mathieu Bihet verabschiedet. Mit diesem Text will die Regierung die Energiekosten unserer Industrie dauerhaft senken, ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und den Erhalt der Beschäftigung in Belgien fördern.

Seit Jahren sind unsere Unternehmen, insbesondere die energieintensiven Industrien, mit höheren Energiekosten konfrontiert als ihre Wettbewerber, in einem Kontext, der bereits durch verstärkten internationalen und europäischen Wettbewerb geprägt ist. Diese Situation belastet unmittelbar die Investitionen, die Beschäftigung und unsere strategischen Wertschöpfungsketten.

Es musste also eine klare und wirksame Antwort gegeben werden!

„Seit fünfzehn Jahren spricht man über eine Energienorm. Diese Regierung übernimmt ihre Verantwortung, indem sie endlich einen ambitionierten und rechtlich robusten Mechanismus einführt, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu schützen“, erklärt Minister Mathieu Bihet.

Dieser Gesetzentwurf schafft in der Tat einen klaren und dauerhaften Rahmen, um die Energiekosten abzusichern und die industrielle Attraktivität unseres Landes zu stärken.

Eine beträchtliche Unterstützung


Die Regierung bestätigt einen starken budgetären Einsatz mit fast einer Milliarde Euro, die über die Legislaturperiode für die Energienorm bereitgestellt werden. Der Großteil dieses Budgets wird dieser strukturellen Reform gewidmet, während der Rest zusätzliche Maßnahmen unterstützen soll, insbesondere im Bereich der Dekarbonisierung, in Zusammenarbeit mit den Regionen.

„Wir verbinden sofortige Unterstützung mit strukturellen Reformen. So helfen wir den Unternehmen heute und stärken zugleich ihre langfristige Position. Belgien muss ein Industrieland bleiben, kein deindustrialisiertes Museum“, fügt Mathieu Bihet hinzu.

Mit dieser Entscheidung sendet die Regierung ein starkes Signal an die Wirtschaft. In einem anspruchsvollen Umfeld geht es darum, die Bedingungen zu schaffen, damit unsere Unternehmen bestehen, wachsen und ihre Tätigkeit weiterhin in unserem Land verankern können.

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