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Georges-Louis Bouchez als politischer Gast bei 7sur7 und Grenzecho

28/09/2024
Kurz gefasst

Georges-Louis Bouchez blickt auf die Verhandlungen über die künftige föderale Koalition „Arizona“ zurück. Er verteidigt Reformen, die er für unabdingbar hält und die seiner Ansicht nach durch eine konservative Linke ausgebremst werden, und weist auf ein Problem hin, das sowohl haushaltspolitischer als auch kultureller Natur ist, und fordert eine Überprüfung der Rolle des Staates.

Mehr als 3 Monate nach den Europa-, Föderal- und Regionalwahlen blickt Georges-Louis Bouchez, großer Sieger dieser Wahlen, auf die vergangene Zeit, auf die gebildeten Regierungen und auf die neue Dynamik zurück, die in unserem Land herrscht.

Befragt von www.7sur7.be und von www.grenzecho.net blickte der Vorsitzende der MR auf die markanten Ereignisse nach der Wahl zurück. Am kommenden 13. Oktober werden die Belgier erneut zur Wahl der Gemeinde- und Provinzräte aufgerufen. Parallel dazu setzen Georges-Louis Bouchez und die 4 anderen Partner der künftigen Koalition „Arizona“ die Verhandlungen über die kommende Föderalregierung fort. Für Georges-Louis Bouchez besteht das Ziel dieser künftigen Regierung und der bereits gebildeten Regierungen in Wallonien und in der Föderation Wallonie-Brüssel darin, die notwendigen und unabdingbaren Reformen umzusetzen, die zuvor nie verwirklicht wurden, wegen einer konservativen, nachsichtigen und wahltaktisch handelnden Linken.

Für GLB verwaltet der Staat zu viel, ständig. Ja, es gibt heute ein bedeutendes Haushaltsproblem, aber vor allem gibt es ein kulturelles Problem. Man muss gegen viel Konservatismus ankämpfen; die Gewerkschaften, die Krankenkassen, bestimmte Ausgabemuster und spezifische Funktionsweisen.

 

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7/7


Grenzecho


 

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