Nach einer Beschlagnahmung wurden mehrere Wolfswelpen vorübergehend im Park Forestia untergebracht. Der Ministerpräsident hat ihre schnelle Verlegung in ein spezialisiertes Zentrum in Frankreich genehmigt, wodurch die Einschläferung vermieden wird. Dies ist für ihn auch die Gelegenheit, an die Gefahren der illegalen Einfuhr von Tieren zu erinnern und den Diensten der Einheit für Tierschutz zu danken.
Im August dieses Jahres wurden 6 Wolfswelpen aus dem Tierhandel von der FASNK beschlagnahmt. Im Rahmen des Präventionsplans gegen Tollwut wurden die Tiere in einer Einrichtung der Königlichen Gesellschaft für Tierschutz untergebracht.
Um den Hybridisierungsgrad der Tiere zu bestimmen, wurden genetische Analysen durchgeführt. Diese bestätigten, dass es sich um Wolf/Hund-Hybriden mit einem Hybridisierungsgrad von 75 % Wolf handelt, was den Besitz durch Privatpersonen verbietet.
Im September wurden die Tiere vorübergehend im Park Forestia in Theux untergebracht, der über geeignete Infrastrukturen für die Aufnahme von Wolfswelpen verfügt.
Am 19. November informierten die Verantwortlichen des Parks die Behörden, dass eines der Welpen von seinen Artgenossen getötet worden war, und anschließend teilte der Park mit, dass er nicht mehr in der Lage sei, die 5 anderen Welpen weiterhin zu beherbergen.
Um einer Situation ein Ende zu setzen, die das Wohlergehen der Welpen langfristig nicht garantieren konnte, und um die im Gesetz vorgesehene extreme Lösung der Einschläferung zu vermeiden, wollte der Ministerpräsident schnell eingreifen.
Er hat also am 2. Dezember die von den Diensten der UBEA vorgeschlagene Lösung genehmigt, die darin besteht, die Tiere innerhalb von 3 Wochen in das „Le refuge des Loups de Coat-Fur“ in der Bretagne zu bringen. Die Welpen müssen in der Zwischenzeit kastriert und gegen Tollwut geimpft werden.
Zur Erinnerung: Wolfshybride werden oft illegal eingeführt oder gezüchtet, indem behauptet wird, es handle sich um Hunde, um den Beschränkungen für Wölfe zu entgehen. Dieser Handel trägt zur Destabilisierung der Bemühungen um den Schutz wilder Wölfe bei. Die Sensibilisierung für den illegalen Handel mit Wolfshybriden sowie die Verstärkung von Kontrollen und Sanktionen sind entscheidend, um wilde Populationen zu schützen und die Auswirkungen auf die Ökosysteme zu begrenzen.
Die Gefahren der illegalen Einfuhr von Tieren
Anlässlich dieses glücklichen Ausgangs möchte der Ministerpräsident darauf hinweisen, dass es unerlässlich ist, alles zu unternehmen, damit sich solche Situationen nicht wiederholen können, und erinnert auch an die Gefahren der illegalen Einfuhr von Tieren.
Zu diesem Zweck setzen die Dienste der Einheit für Tierschutz (UBEA) ihre Bemühungen fort, die Bevölkerung für die illegale Einfuhr von Tieren in unsere Gebiete zu sensibilisieren, was echte gesellschaftliche Herausforderungen betrifft:
- Schutz der lokalen Fauna und Biodiversität: Die Einführung exotischer oder nicht an das lokale Ökosystem angepasster Tiere kann das natürliche Gleichgewicht stören und zu einem Verlust der Biodiversität sowie zu dauerhaften Umweltauswirkungen führen.
- Prävention von Krankheiten und Gesundheitsrisiken: Illegal eingeführte Tiere können Krankheiten übertragen, die sich auf andere Tiere, einschließlich Haustiere, und sogar auf Menschen übertragen können.
- Bekämpfung von Misshandlungsfällen und Gewährleistung des Tierschutzes: Illegal eingeführte Tiere sind oft Opfer unmenschlicher Transportbedingungen, Misshandlung oder Vernachlässigung.
- Verringerung der Fälle von Tiereinschläferung: Die illegale Einfuhr von Tieren erhöht die Zahl unerwünschter oder ausgesetzter Tiere. Tierheime können dadurch überlastet werden, und manche Tiere müssen aus Platzmangel oder wegen unzureichender Aufnahmebedingungen eingeschläfert werden.
- Prävention von Unfällen und Konflikten mit lokalen Arten: Tiere wie Hybriden können eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen.
Adrien Dolimont: „Ich freue mich, dass die gefundene Lösung eine Situation beheben kann, die niemanden zufriedenstellte, die Tiere an erster Stelle. Ich möchte die Arbeit der Einheit für Tierschutz des SPW würdigen. Diese Episode erinnert uns auch daran, dass es an uns liegt, wachsam zu bleiben, um alles zu unternehmen, damit sich solche Situationen nicht wiederholen können.“