Auf Initiative der Beratenden Versammlung der MR-Mitglieder, geleitet von Simon Defat, und der Jeunes MR, geleitet von Cédric de Buf, fand ein bereicherndes Treffen mit dem Minister für Sicherheit und Inneres Bernard Quintin statt.
Ein Abend des direkten Austauschs, ohne Umschweife, der den großen Sicherheitsherausforderungen gewidmet war, die die Belgier heute beschäftigen.
Der Minister erinnerte daran, dass Sicherheit eines der wesentlichen Markenzeichen der MR und der Föderalregierung ist. Angesichts der zunehmenden Drogenkriminalität, der wachsenden Gewalt und der Entwicklung krimineller Netzwerke betonte Bernard Quintin die Notwendigkeit, dass der Staat seine gesamte Kraft einsetzt. Er stellte die zahlreichen bereits eingeleiteten Maßnahmen im Detail vor: die Stärkung der föderalen Kriminalpolizei, die Umsetzung des Plans „Großstädte“, die Vervielfachung koordinierter Einsätze zwischen lokaler und föderaler Polizei sowie eine bedeutende Investition in neue Sicherheitstechnologien.
Zu den erwähnten Vorzeigeprojekten gehören der Aufbau eines nationalen Netzes intelligenter Kameras mit Kennzeichenerkennung, die Verbesserung des Austauschs von Polizeidaten und die Modernisierung der digitalen Werkzeuge. Der Minister verteidigte außerdem den Einsatz gemischter Polizei-Militär-Patrouillen in bestimmten sensiblen Gebieten, um sowohl die operative Präsenz vor Ort als auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu erhöhen.
Ein weiteres großes Vorhaben: die Reform der Polizeiorganisation. Bernard Quintin möchte die Zahl der Polizeizonen schrittweise verringern, um stärkere, effizientere und gegen neue Kriminalitätsformen besser gewappnete Strukturen zu schaffen. „Sicherheit ist die erste aller Freiheiten“, betonte er.
Die zahlreichen Gespräche mit den MR-Mitgliedern und den Jeunes MR ermöglichten es, konkrete Themen anzusprechen: den Kampf gegen illegale Lager, die Regelung von Streikposten, die Attraktivität der Polizeiberufe, die Ausbildung der Beamten sowie Radikalisierung und Extremismus. Bernard Quintin erkannte die großen Herausforderungen an, mit denen die Sicherheitsdienste konfrontiert sind, und würdigte zugleich das tägliche Engagement der Polizisten vor Ort.